SCIENZA
Kohlenhydrate, Zucker und Stärke: die verschiedenen Typen einfach erklärt
Veröffentlicht am 16. Juni 2026
Zucker, Stärke, Ballaststoffe: Nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Die Typen zu verstehen ist der erste Schritt, um besser zu wählen, was du isst.

Um am Tisch gut zu wählen, musst du wissen, was du wirklich isst. „Kohlenhydrate" sind nicht eine einzige Sache: Hier sind die Typen, einfach erklärt.
Die Kohlenhydrate in 3 Familien
- Zucker (einfache Kohlenhydrate): Süßes, Obst, Milch.
- Stärke (komplexe Kohlenhydrate): Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln.
- Ballaststoffe: der Teil, den wir NICHT verdauen.
Die einfachen Zucker
- Glukose: der Zucker, den der Körper als Energie nutzt; das ist es, was der Blutzucker misst.
- Fruktose: der Zucker des Obstes; wird vor allem von der Leber verarbeitet.
- Saccharose: der gewöhnliche Haushaltszucker = Glukose + Fruktose.
- Laktose: der Zucker der Milch.
Die Stärke: „verkleidete" Glukose
Stärke ist nichts anderes als viele miteinander verbundene Glukosemoleküle. Deshalb verwandeln sich Brot, Nudeln und Kartoffeln — obwohl sie nicht „süß" sind — in Glukose und erhöhen den Blutzucker (wie wir in Glukose und Insulin erklären).
Die Ballaststoffe: das „gute" Kohlenhydrat
Ballaststoffe werden nicht verdaut: Sie erhöhen den Blutzucker nicht und verlangsamen die Aufnahme der anderen Zucker. Daher kommt das Konzept der Netto-Kohlenhydrate = Gesamtkohlenhydrate − Ballaststoffe.
Warum es bei keto zählt
Alle Kohlenhydrate (außer den Ballaststoffen) enden als Glukose → Insulin. Zu wissen, welche Lebensmittel mehr davon enthalten, hilft dir, bewusst nein zu sagen. Prüfe sie mit dem Kohlenhydrat-Rechner und sieh dir die tatsächliche glykämische Wirkung an.
🛒 Nützliche Produkte
Affiliate-Links: Wenn du über diese Links kaufst, erhalten wir möglicherweise eine kleine Provision, ohne zusätzliche Kosten für dich.